Ein Leben ohne Hund? Das ist für mich unvorstellbar und jeder, der mich kennt, weiß, dass es mich nur im Doppelpack mit Rudi gibt. Ich liebe Hunde. Dafür, dass sie einem zeigen, dass Freundlichkeit im Leben belohnt wird, für den kritischen, leicht vorwurfsvollen Blick, den sie einem zuwerfen, wann immer man schreit und dafür, dass sie einem beibringen, dass die 30-Sekunden-Regel restlos überbewertet ist, und man auch Essen, das schon seit zwei Tagen auf dem Boden liegt, noch problemlos essen kann. Kurzum: Hunde wie Rudi erinnern einen täglich daran, dass es nichts bringt, das Leben allzu ernst zu nehmen. Das zeigen diese 10 Dinge ganz eindeutig:
1. Drei Promille, morgens um 10. Und du musst vor die Tür. Genauso bei -5 Grad, bei Dauerregen und wenn du mit Fieber auf der Couch liegst.
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10 Kilometer am Strand spazieren gehen bringt ja so Spaß, wenn es regnet… nicht.

2. „Ich liebe meine neue Strumpfhose. Der sieht man wirklich an, dass sie 20 Euro geostet hat“… Zack. Zerschrottet by Rudi.
3. „Flirtet der sexy Typ da hinten mich an? Ah, ne, er meint Rudi. Eh klar…“
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„Oh, hey. Ach, du meinst Rudi?“

4. Du bist Mittelpunkt jeder Party. Solange du deinen Hund dabei hast. Danach kannst du bitte auch wieder gehen.
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Gern gesehener Partygast: Rudi.

5. Du hast gleichzeitig die perfekte Ausrede, wenn du abends nicht mehr losziehen oder früher nach Hause gehen willst. Genauso erübrigt sich die Frage „Zu mir oder zu dir?“. Es gibt da schließlich jemanden, der auf dich wartet.
6. Du hast immer einen Beifahrer im Auto. Der übrigens einen so ausgeprägten Körpergeruch hat, dass du dein Auto später nur noch an „Hundeliebhaber“ verkaufen kannst. Oder aber, noch besser: du verschenkst es einfach gleich. Samt Wunderbaum und Sagrotan.
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Beifahrer-Rudi.

 7. Neben EssenTrinken und Schlafen ist ‚Saugen‘ eines deiner Grundbedürfnisse, sehr zum Leid deines Hundes.
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Sauger sind nicht so sein Ding.

 

8. Falls du mal deinen Rooter oder die Fußleiste vermisst – könnte gut sein, dass dein gelangweilter Hund sie gegessen hat.

9. … der Moment, wenn du mit deinem Hund im ‚Café Paris‘ sitzt und er plötzlich aufsteht, um mitten in den Frühstückssalon zu k**zen. (Was, nebenbei erwähnt, vom Keller sehr nett mit einem humorvollen „War er gestern zu lange feiern?“ kommentiert wurde.)
10. Du nimmst deinen Hund zum ersten Mal zu deiner Oma mit und er markiert dort den Teppich im penibel aufgeräumten Wohnzimmer. Kann den Besten passieren.
Danke, Rudi. Ohne dich wäre mein Leben irgendwie langweilig.
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