Von allen Jahreszeiten ist der Winter mit Abstand die Jahreszeit, die ich am wenigsten mag. Das liegt vielleicht daran, dass die Freude über Plätzchen und Glitzerketten spätestens im Januar vorbei ist, und alles, das dann noch von der Weihnachtsstimmung übrig ist, die zwei Kilo plus auf der Hüfte sind. Eigentlich könnte man ja mal wieder Sport machen, aber da gibt es ja so verlockend viele Gründe, das Sportprogramm schleifen zu lassen: morgens Sport geht nicht, denn es ist ja dunkel, abends geht es auch nicht, denn es ist ja dunkel. Was dagegen hervorragend klappt, ist, für ein bis 10 Drinks in die Bar zu gehen, Pizza zu bestellen, auf der Couch zu liegen. Schluss damit. Ich verrate dir, wie du auch im Winter bei deinen sportlichen Vorsätzen bleibst:

So hältst du auch im Winter dein Sportprogramm durch

1. Early bird

„Je eher heran, desto schneller davon.“ Wer im Winter dran bleiben will, sollte sich am besten schon morgens zum Sport aufraffen. Der Grund dafür ist einfach: Wer morgen schon aktiv war, kann sich abends ruhig auf das Sofa verkrümeln und faul sein. Morgens ist der Tag noch frisch und es kann einem außer die Snooze-Funkton des Weckers nichts dazwischenkommen. Klar muss man für eine Runde Morgensport früher aufstehen, aber das ist alles eine Sache der Gewöhnung. Für gibt es nichts Schöneres, als morgens in den Tag hineinzulaufen – gerade jetzt im Winter bekommt man dabei die schönsten Sonnenaufgänge zu sehen und man hat seine tägliche Portion Vitamin D schon getankt, während die anderen noch schlafen. Das macht es auch der Winterdepression schwer.
Solche Sonnenaufgänge entgehen dir, wenn du morgens nicht laufen gehst.

Solche Sonnenaufgänge entgehen dir, wenn du morgens nicht laufen gehst.

2. Lieber kurz und knackig als gar nicht

Die besten Freunde im Winter, wenn man eigentlich keine Lust hat: Springseilspringen, Squats, Burpees. Alles, was so richtig wehtut, und schnell abgehandelt ist.

3. Probier mal was Neues

Das Gute am Winter ist, dass man jetzt endlich mal dazu kommt, all die Dinge zu testen, zu denen man im Sommer mit seinem eingefahrenen Programm nicht kommt. Ich überwintere zurzeit im Fitnessstudio mit ein bisschen Krafttraining, bei Crossfit– und Yogakursen und was ich persönlich im Winter auch liebe: Schwimmen! Man muss sich zwar erst ein bisschen überwinden, sich ins kalte Wasser zu stürzen, aber hat man das erst mal geschafft, kann man gar nicht anders, als es in vollen Zügen (Achtung, Wortspiel) zu genießen.
Im Winter kann man auch mal Crossfit machen.

Im Winter kann man auch mal Crossfit machen.

4. Mach mal piano

Wenn Eichhörnchen und Co im Winter Ruhe halten und sich nur ab und zu zum Essen aufraffen, darf man es selbst auch mal ruhiger angehen lassen. Ich laufe im Winter wesentlich weniger und auch nicht so weit wie im Sommer, wenn man gar nicht genug vom draußen-sein kriegen kann. Statt meiner üblichen 8 und 10-Kilometerrunden sind es jetzt eher 5-9 Kilometer und mal ein längerer Lauf, anders verkühle ich mich schnell. Statt vier Mal die Woche, laufe ich meistens auch nur noch drei Mal. Reicht ja, wenn ich zum Frühling wieder richtig fit bin, und ein bisschen Pause schadet dem Körper auch nicht… Wer mag, geht zusätzlich noch für ein, zwei Einheiten ins Fitnessstudio oder schaut sich zu Hause ein HIT-YouTubevideo an (mitmachen bietet sich auch an😉).