Valentinstag war irgendwie noch nie so mein Ding. Wann immer ich am 14. Februar Single war, ekelte ich mich vor dieser aufgesetzten und pseudo-romantischen „Wir haben uns alle lieb“-Stimmung, wenn ich dagegen in einer Beziehung war, war ich enttäuscht, dass mein aktueller Freund – wer auch immer das gerade war – den Valentinstag als „eine Erfindung der Blumenindustrie“ abstempelte, und  mir höchstromantisch einfach mal N-I-C-H-T-S schenkte.

Klar, tat ich ihm gegenüber dann so, als fände auch ich den Valentinstag unglaublich kitschig, albern, überflüssig – gegen einen Strauß Blumen hätte ich aber ehrlich gesagt trotzdem nichts gehabt. Genauso wenig wie gegen einen Tag am Meer, ein gemeinsames Frühstück oder Konzertkarten. Zum Glück kann man sich ja aber auch selbst beschenken – zum Beispiel mit diesen 7 Dingen!

1. Frühstücke im Bett

Was gibt es Romantischeres als am Valentinstag von seinem Liebsten Frühstück ans Bett zu bekommen? Mir fällt da spontan nicht so viel ein. Wenn du dir sonst keine Zeit zum Frühstücken nimmst, solltest du dies heute ausnahmsweise mal tun. Also los: Toaster und Kaffeemaschine an, Lieblingsmusik aufdrehen und wieder zurück ins Bett.

2. Tu jemandem anderen etwas Gutes

Sei nett zu anderen. Wenn dich zum Bespiel jemand nach dem Weg fragt, nimm dir einen Moment Zeit zu antworten, auch wenn du spät dran bist, mach der Kollegin ein Kompliment, hilf deiner Freundin ihr nicht mehr zu öffnendes Fahrradschloss mit dem Bolzenschneider zu knacken… Wieso du dich damit letzten Endes selbst beschenkst? Weil nichts so sehr die Laune hebt, wie anderen eine Freude zu machen.

3. Mixtape

Mach dir eine persönliche Playlist mit Songs, die dich in Erinnerungen schwelgen lassen. Das kann zum Beispiel dieses eine Lied von Coldplay sein, das im Toskana-Urlaub mit deinem Ex-Freund im Radio lief, das Lied, das in deinem Feierei-Jahr vor der Masterthesis immer im Club gespielt wurde und so weiter…

4. Schreib auf, was dich heute glücklich gemacht hat

Eine Freundin und ich haben die Uni früher so sehr gehasst, dass wir uns jeden Montag zur Aufheiterung eine Nachricht mit „3 Dinge, über die ich mich heute freue“ geschickt haben. Besagte drei Dinge waren zwar nur Kleinigkeiten, wie der Kaffee am Morgen, oder das Referat, das man nun endlich fertig hatte – die Wirkung aber war enorm. Ein solche Glückstagebuch hebt die Stimmung und hilft dir dabei, zu lernen, was dir wichtig ist.

5. Tu für 5 Minuten nichts

Meistens sind wir den ganzen Tag unter Dauerbeschallung. Erst der Job, dann die 500 WhatsApp-Nachrichten, die wir noch beantworten müssen und nicht zuletzt der Fernseher, mit der Lieblingsserie, die uns berieselt, wenn wir nach Hause kommen. Atme heute bewusst durch, bevor du den nächsten Schritt gehst. Sich Zeit für sich selbst zu nehmen, ab und zu das Handy stumm zu schalten und alle äußeren Einflüsse zu ignorieren, tut der Seele unheimlich gut.

6. Kauf dir etwas Schönes

Wer sagt eigentlich, dass man Blumen nur von Männern bekommt? Kauf dir heute zur Feier des Tages einen Strauß von deinen Lieblingsblumen, oder vielleicht gibt es ja auch etwas Größeres, auf das du gerade sparst? Schreibe dir eine Wishlist und sobald du das Geld beisammen hast, gönn dir! Du hast es dir verdient.

7. Lade dich ein

Allein essen zu gehen, kann sich erst mal komisch anfühlen. Das weiß ich noch aus Au-pair-Zeiten, in denen ich so manches Mal allein ins Restaurant gegangen bin – einfach um vor meiner Familie zu flüchten. 🙈  Sich allein in der Öffentlichkeit zu zeigen und zu lernen, sich dabei wohlzufühlen macht aber unheimlich stark und das Gute daran, wenn du mit dir selbst ausgehst: Du musst keine Kompromisse eingehen. Heute musst du dich weder für das zweite Stück Kuchen noch für das dritte Glas Wein rechtfertigen. Alles wunderbar, solange es dir gefällt.